NSC: Perianwyr

Name: Perianwyr
Rasse: Draco occidentalis
Beruf: Wetworker
Aufenthalt: unbekannt
Zugehörigkeit:
Verbindungen: Kyle Morgan, Aztechnology
Gegenspieler:
Hintergrund:
Perianwyr erwachte 2022 in Wales aus seinem Schlaf und viel von Heißhunger getrieben über eine Herde Schafe her. Eine aufgebrachte Menschenmenge versuchte daraufhin, den Drachen zu töten. Der damals erst 17-jährige K. Morgan ging mit einer Schrotflinte bewaffnet dazwischen und es gelang ihm Leben zu retten, ob das des Drachen oder des aufgebrachten Mobs sei dahingestellt. Seit jener Zeit sind die beiden gemeinsam unterwegs.
Seit 12 Jahren arbeiten sie exklusiv für Aztechnology, aber es gibt Gerüchte, die besagen, dass Perianwyr mit dieser Anstellung unzufrieden ist und sich lieber mit Kyle gemeinsam selbständig machen möchte.
Perianwyrs Loyalität gegenüber Kyle geht jedoch soweit, dass er ihn mehrfach unter Einsatz seines eigenen Lebens verteidigte.
Vermutlich war Perianwyr gemeinsam mit K. Morgan am „Endspiel-Massaker“ von 2054 beteiligt.
Matrixname:

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NSC: Kyle Morgan

Name: Kyle Morgan
Rasse: H. sapiens sapiens
Beruf: Wetworker
Aufenthalt: unbekannt
Zugehörigkeit:
Verbindungen: Perianwyr, Aztechnology
Gegenspieler:
Hintergrund:
Kyle geht mittlerweile auf die 50 zu, scheint aber körperlich in der Verfassung eines nur halb so alten Mannes zu sein. Er gilt als einer der besten Auftragskiller der Welt und benutzt verschiedenste Identitäten, um seine Aufträge weltweit erledigen zu können. Gerüchteweise reist er als Rallyefahrer, aber auch als Combatbiker oder UrbanBrawlspieler um die Welt.
Er wird stets von seinem Gefährten Perianwyr begleitet, den er 2022 kennen lernte. Beide scheinen eine fast empathische Verbindung miteinander eingegangen zu sein.
Seit nunmehr über einem Jahrzehnt arbeitet er exklusiv für Aztechnology. In dieser Zeit hat er nur zwei Aufträge in den Sand gesetzt: Die Eliminierung von Maria Mercurial (2050) und die Eliminierung einer elfischen Runnergruppe, bei der 3 der Runner entkamen.
Das sogenannte „Endspiel-Massaker“ von 2054, bei dem fast beide am Endpiel der Urban-Brawl-Meisterschaften, beteiligten Mannschaften ausgelöscht wurden, geht vermutlich auch auf sein Konto.
Matrixname:

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NSC: Maria Mercurial

Name: Maria Mercurial
Rasse: H. sapiens sapiens
Beruf: Rockstar
Aufenthalt: Wechselnd
Zugehörigkeit:
Verbindungen: Aztechnology
Gegenspieler: Kyle Morgan, Aztechnology
Hintergrund:
Maria, vermutlich zwischen 2025 und 2030 geboren, war bis 2045 die Leibwächterin und Geliebte von Reynaldo Texamachach, einem Aztechnology-Exec. Während einer Reise der beiden nach Seattle brachte sie ihren Gönner um und floh in die Barrens, wo sie ihre, von Reynaldo herbeigeführte, BTL-Sucht mit Prostitution finanzierte.
Hier wurde sie von einem Musikpromotor namens Armando Hernandez entdeckt, der sie aus den Barrens „rettete“, dafür sorgte, dass ihre Strafakte gelöscht wurde und sie ins Musik-Biz brachte.
Fast über Nacht wurde Maria 2048 zum Superstar mit ihrem ersten Hit „Who weeps for the children?“. Spätestens seit ihrem zweiten Album „Puta (2049) zählt sie zu den Superstars der nordamerikanischen Rockszene.
2050 entkam sie nur knapp einem Attentat durch Kyle Morgan.
Kurz danach heiratete sie ihren „Entdecker“ A. Hernandez in einer schlichten Zeremonie.
Matrixname: Maria

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NSC: Rhiannon

Name: Rhiannon
Rasse: H. sapiens nobilis
Beruf: Kampfmagierin / Runnerin
Aufenthalt: Royal Hill, Portland, Tir Tairngire /offiziell verstorben
Zugehörigkeit:
Verbindungen: Blackwing, Ehran
Gegenspieler: Ancients, Bulletproof, Prinzenrat
Hintergrund:
Rhiannon ist eine, vom Tir-Militär, ausgebildete Kampfmagierin. Wahrscheinlich um 2050 lernte sie Blackwing in Tir Tairngire kennen und lieben.
Nach seiner Verurteilung nutzte sie ihre Beziehungen innerhalb des Tir-Militärs um Blackwing und ihr selbst die Flucht in den California Free State zu ermöglichen. Seither wird sie wegen Fahnenflucht und Gefangenenbefreiung offiziell von Tir Tairngire gesucht.
Gemeinsam mit Blackwing tauchte sie Mitte 2051 in den Schatten von Seattle auf. Beide arbeiteten seither erfolgreich als Team in den Schatten.
Einzig Rhiannons rassistische Vorurteile gegen H. sapiens sapiens und die Ancients, auf deren „schwarzer Liste“ Blackwing und sie stehen, machten ihnen das Leben manchmal etwas schwer.
Angeblich wurde sie im Oktober 2054 gemeinsam mit Blackwing von einem Team namens Bulletproof festgesetzt und an die Ancients ausgeliefert.
Im Januar 2055 wurde Rhiannon, einer offiziellen Verlautbarung des Prinzenrat nach, gemeinsam mit ihrem Gefährten Blackwing hingerichtet.
Es gibt aber Hinweise, das beide ihrer Hinrichtung entgangen sind und seither für einen der Prinzen des Tir tätig sind. So wurden sie Gerüchten zufolge im Dezember 2055 auf einem Anwesen in Royal Hill gesehen.
Matrixname:

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MeL 23: Drachenjagd Part 1 / Neue Liga, neue Regeln / Timecode 20.10.2054 / 22:40:00

Das blutige Ende der Mitarbeiter von Universal Omnitech hatte einigen Staub aufgewirbelt und wir hatten die Zeit genutzt, um eine teaminterne Inventur durchzuführen. Wir fühlten uns mit Ator als magischem Back-up relativ sicher. JD war ein Experte für Sicherheitsprozeduren und -technik. leon brachte etwas Alte-Welt-Flair in unsere Gruppe und meine Erfahrungen beim Militär hatten sich auch mehr als einmal als nützlich erwiesen.
Aber wir hatten es mittlerweile auch auf eine ansehnliche Gruppe von Individuen gebracht, die uns nicht unbedingt freundlich gesonnen waren: Ehran und die Ancients, „Goldauge“ und seine Elfenfreunde, Kyle Morgan und sein Drachenverbündeter, Dunkelzahn und nicht zuletzt Striper, von der wir nicht wirklich wussten, wie sie damit umgehen würde, daß wir um ihr Kind wussten. Ator hatte an diesem Punkt eingeworfen, daß sie uns sicherlich in der UO-Anlage hätte ausknipsen können, wenn sie dies gewollt hätte. Ich wusste nicht wirklich, ob mich das beruhigen konnte.
Unsere Finanzen sahen gut aus, auch wenn die Installation der Sicherheitstür mit retinascangesichertem Magschloß an Ators Bleibe und mein Umzug vor einiger Zeit einige Ressourcen verschlungen hatten. Wir verabredeten die Schaffung einer Spesenkasse, aus der notwendige Ausgaben für das Team getätigt werden sollten und kamen in diesem Zusammenhang nicht darum, uns für einen Teamnamen zu entscheiden. Ich will an dieser Stelle nicht ins Detail gehen und ich kann mich auch nicht mehr wirklich erinnern, wer letzendlich den Vorschlag machte, aber nach einer durchzechten Nacht mit Bio-Bier in Ators „Gaskammer“, wie seine Bleibe neuerdings genannt wurde, stand der Name: BULLETPROOF
(Wenn ich ganz ehrlich bin, erinnere ich mich natürlich doch, daß ich diese herausragende Idee hatte…)
Vor einer Woche war dann ein Großteil der Ancients zurück in die Stadt gekommen und wir hatten beschlossen, den Ball flach zu halten. Dennoch war unser Sicherheitsbedürfnis nicht geschrumpft und wir überlegten, wie wir unser Team noch ergänzen konnten. Schließlich hatten diese Grashalmknicker vor einigen Tagen versucht, meine neue Bude als Granatenziel zu mißbrauchen.
(Merke 1.: Panzerglas läßt Granaten wunderbar abprallen.
Merke 2.: Du kannst auch mit einem Motorrad nicht vor Hochgeschwindigkeitsmunition entkommen.
Das an dieser Stelle nur an meine Freunde dort…
)
Klar, Firepower war nie verkehrt und Magie auch nicht zu unterschätzen, was uns aber wirklich fehlte waren Konzernconnections. Wenn wir bei den großen Jungs mitspielen wollten, waren diese unabdingbar. Wir hatten verschiedene Chummer diskutiert, waren uns aber nicht einig geworden, einen von ihnen konkret anzusprechen.
Und so hatten JD und ich ein Thema, während wir in einer Sportsbar den Abend begannen. leon und Ator wollten später zu uns stoßen, da sie gemeinsam im Nosferatu vorbeischauten. Rico, der Türsteher des Nosferatu, hatte es leon angetan und sie wollte sehen was geht. Ator hatte sich selbstlos mit den Worten:“Einer muss ja ein Auge auf die Lady haben.“ angeschlossen, so daß wir uns keine Gedanken machen brauchten.
„Du solltest die Möglichkeiten eines Riggers nicht unterschätzen.“, versuchte JD mir zum hundertsten Mal, seine Vorstellung unserer Verstärkung schmackhaft zu machen.
„Du hast ja Recht, die Firepoweroptionen und Aufklährungskapazitäten sind nicht zu verachten. Das bedeutet aber auch immer ’ne Menge an zusätzlicher Ausrüstung, die keiner schleppen kann. In der Army war das was anderes, da gab es entsprechende Logistiker…“, manchmal sehnte ich mir die Unterstützung einer mobilen Waffenplattform zurück, aber ich war in den Schatten gelandet und musste mich den hiesigen Realitäten stellen.
„Besser als ’nen Decker, der nicht auf seinen Hintern aufpaßen kann! Oder hast du Bock, den Babysitter zu machen?“. Die Argumente wiederholten sich. Und ich war sowieso der Meinung, daß wir ein Feldteam waren und Matrix nicht unser Zielgebiet sein konnte.
Mein Handgelenktelefon klingelte und meldete einen Anruf von leon.
„Bock auf diskrete Nachforschungen?“, kam sie ohne Umschweife zum Grund ihres Anrufes. Ich konnte die unausgesprochenen Anführungszeichen geradezu hören.
„Hmm…klingt akut. Du weißt, ich mag diese übereilten Dinger nicht.“. Ich grinste JD an und machte eine obszöne Geste.
„Das ist mir jetzt neu. Ich dachte, du magst es schnell und anonym.“, frotzelte leon zurück, die meine Geste nicht gesehen haben konnte.
„Ja, dann aber zu zweit. Das hier klingt mehr nach nem Gangbang…“, gab ich zurück.
JD glotze mich verständislos an.
„Wie dem auch sei. Ich hab‘ morgen mittag ein Date im General Hospital. Wär cool, wenn wir da als Team aufschlagen könnten.“.
„Ator ist dabei?“, hakte ich nach. Mir war nicht ganz wohl dabei, daß leon neuerdings dafür zuständig war, die Jobs an Land zu ziehen.
„Ja, klar!“, kam ohne Verzögerung zurück.
Ich war mir nicht ganz sicher, ob sie ihn gefragt hatte oder einfach vorraussetzte, daß er mitmachen würden. „Weißt du sonst noch irgendwas?“.
„Nur, daß ich mich morgen Mittag in der Lobby vom Seattle General Hospital mit nem Typen treffen soll, der mich dann zum Auftraggeber bringt.“

Timecode 20.10.2054 / 11:50:00
Wir trafen direkt vor dem Krankenhaus zusammen. Ich hatte mich dafür entschieden, den Predator nicht im Auto zu lassen. Klar erwartet niemand Ärger in einem Krankenhaus, aber man konnte nie wissen. Wir betraten den großen Eingangsbereich des Krankenhauses und die übliche Mischung aus Reinigungs-, Desinfekionsmitteln und menschlichen Ausscheidungen erreichte meinen Geruchssinn. Eilig huschten Ärzte in weißen Kitteln und Schwestern und Pfleger in violett und grün durch die Halle. Kleine Gruppen von Besuchern mit unterschiedlichen Mitbringseln standen an den Fahrstühlen und am Tresen flirtete ein einzelner Lone-Star-Mann mit einer Krankenschwester. Misstrauisch wanderte sein Blick zu uns herüber und wir stellten fest, daß wir von vielen der Besucher und Angestellten hier ebenso gemustert wurden. Kein Wunder, wir waren zwar nicht in „Feldausstattung“ erschienen, hoben uns aber dennoch deutlich vom üblichen Klientel hier ab.

Schließlich wurde Ator auf einen nervös umherblickenden Krankenpfleger aufmerksam. Gerade als sich der Lone-Star-Mann entschied uns einer genaueren Untersuchung zu unterziehen und sich uns mit der Hand auf seinem Predator zuwandte, faßte er sich ein Herz und eilte zu uns. „Sie sind sicher gekommen um Mr. Johnson zu besuchen. Bitte folgen Sie mir.“ sprach er uns an und brachte damit Lone-Star wieder in Entspannungsmodus.  Ohne ein weiteres Wort drehte unser Kontaktmann sich um und schritt zu den Fahrstühlen. Was blieb uns, als ihm zu folgen?

Als sich im dreizehnten und damit obersten Stockwerk die Fahrstuhltüren öffneten änderte sich das Geruchsschema und erinnerte mehr an Baustelle. Putz und frischer Gips lagen geruchlich in der Luft und Arbeiter waren damit beschäftigt, Wände zu verputzen. Erst auf den zweiten Blick wurde uns klar, daß es sich wohl um Einschußlöcher handelte und ich war froh, den Predator nicht im Auto gelassen zu haben. leon hatte ihre Mono dabei, dessen war ich sicher, ohne gefragt zu haben. Ator brauchte bekanntlich keine Waffen und bei JD vermutete ich aufgrund seiner Körperhaltung Metall unter dem linken Arm und an der Hüfte. Als mein Blick auf die ersten Sicherheitsleute in schweren Rüstungen mit Rundumsichthelmen und Sturmgewehren sah, wußte ich, daß wir trotzdem unterbewaffnet waren. Ich hatte mich schon über den Predator bei dem Lone-Star in der Lobby gewundert. Normalerweise trugen sie bei Sicherheitseinsätzen in Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen nur nonlethale Waffen, wie Betäubungsschlagstöcke. Irgendetwas war hier im Busch. An einer Rezeption vor dem eigentlichen Privatpatientenbereich traten zwei der Wächter mit einem Waffenscanner an uns heran und ich dachte kurz darüber nach, meinen Predator ohne Scan zu übergeben, aber unser Kontaktmann sprach nur kurz mit ihnen und winkte uns dann an ihnen vorbei. Wir wurden durch einen Flur geführt von dem die Zimmer der Privatpatienten abgingen, die teilweise Ausmaße einer Mittelschichtwohnung hatten. Das emsige Wirken von Möbelpackern, die Schreibtische, Stühle, Betten und andere Möbel in den Zimmern verteilten ließ die gesamte Szenerie etwas unwirklich für ein Treffen mit einem Johnson erscheinen. Am Ende des Flurs standen zwei gepanzerte Lone-Star-Jungs und qualmten lässig eine Kippe. Ich dachte kurz über das in Krankenhäusern herrschende Rauchverbot nach, nahm aber von einem entsprechenden Hinweis Abstand, als ich sah, daß einer von beiden ein LMG neben sich an der Wand zu lehnen hatte. Okay, Spezialeinheit! Nur die harten Jungs kriegen die dicken Plempen und die scheißen auf Rauchverbote! Hart oder nicht, die beiden traten wortlos zur Seite, als unser Kontakt sich der Tür näherte. Mit einer Hand auf der Türklinke sagte er:“ Mr. Johnson ist hier drinnen. Fassen Sie sich mit ihren Verhandlungen und Fragen kurz. Er ist noch auf dem Wege der Besserung. Sie können nach mir rufen lassen, wenn Sie gehen wollen.“. Dann öffnete er die Tür und ließ uns eintreten.

Der Raum, der locker als Acht-Bett-Zimmer hätte dienen können, enthielt nicht ein einziges. An einer der Wände standen eine Reihe medizinischer Gerätschaften, die von zwei Weißkitteln bedient wurden und mit Kabeln und Schläuchen mit dem einzigen anderen Lebewesen im Raum verbunden waren, einem grün-goldenen westlichen Drachen. Übersät mit Druckverbänden und übergroßen Traumapatches hob er nur minimal den Kopf in unsere Richtung, während sein Körper schlangengleich eingerollt auf dem nackten Boden des Raumes ruhte. Er hatte uns bemerkt und jeder von uns kämpfte mit dem evolutionären Fluchtreflex, der uns allen zu eigen ist, wenn wir einer überlegenen karnivoren Lebenform begegnen.
Verfraggter Drek, sollte das tatsächlich unser Johnson sein?

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NSC: Evan Parris / Blackwing

Name: Evan Parris / Blackwing
Rasse: H. sapiens nobilis
Beruf: Runner / Wetworker
Aufenthalt: unbekannt
Zugehörigkeit:
Verbindungen: Ehran, Rhiannon, Steel
Gegenspieler: Ancients, Bulletproof, Prinzenrat, LSSS, Grissim
Hintergrund:
Blackwing begann seine Karriere als Wetworker und Runner um 2040 in den Schatten von Seattle.
2050 wurde er von LSSS-Seattle, namentlich Captain Grissim, wegen verschiedener Vergehen festgenommen, musste aber aufgrund diplomatischer Immunität, ausgestellt durch die Botschaft von Tir Tairngire, wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Kurz darauf verschwand er aus Seattle.
Mitte des Jahres 2051 tauchte er wieder in den Schatten von Seattle auf. Blackwing wurde mittlerweile von der Regierung Tir Tairngires wegen Verrats gesucht und auch der Haftbefehl von LSSS-Seattle hat nach wie vor bestand. Gerüchten zufolge wurde er von einem Mitglied des Prinzenrat des Verrats beschuldigt. Er wurde für schuldig befunden und zum Tod verurteilt.
Mit Rhiannons Hilfe entkam er in den California Free State und tauchte einige Zeit in San Francisco unter. Er nutzte diese Zeit unter anderem für ein Cyberware-Upgrade in einer Schattenklinik vor Ort. Beide Arme sind durch Cybergliedmaßen ersetzt und seine Reflexe wurden aufgepeppt.
Seit seiner Rückkehr nach Seattle gelang es ihm immer wieder den Ancients zu entgehen, auf deren „schwarzer Liste“ er steht.
Rhiannon und Blackwing scheinen eine Liebesbeziehung zu unterhalten, vermutlich lernten sich die beiden in Tir Tairngire kennen. Sie arbeiten gemeinsam in den Schatten von Seattle und heuern nach Bedarf zusätzliches Personal an. Blackwing übernimmt hierbei meist die Führung und gilt als rücksichtslos und äußerst aggressiv, aber kontrolliert.
In den letzten Jahren, seit seinem Wiederauftauchen in Seattle, hat er mehrfach Jobs durch den Schieber Steel, möglicherweise für Ares Macrotechnology, vermittelt bekommen.
Im Oktober 2054 verschwand er erneut von der Bildfläche. Gerüchten auf der Strasse zufolge wurde er von einem Team namens Bulletproof an die Ancients ausgeliefert.
Matrixname:

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Seattle 2017: Silencio und Goronagee on tour / Teil 5

[Goronagee]: Da wir uns ein wenig mit den Öffnungszeiten vertan hatten und der Pike Place Market am Vortag bereits geschlossen war (wer rechnet schon damit, daß im Land der 24h-Munitons-Waffen-Lebensmittel-Versorgung eine Ladenzeile, die dem Touristennepp dient, um 17.00 Uhr schließt…), mussten wir nun dringend dorthin. Das stets dicker werdende Bündel grünlich bedruckten Papiers zwang uns geradewegs dazu… Wo wir grad von Geld reden und ich das Wort gleich an Silencio übergebe: Hat jemand 500.000$ für mich übrig?

[Silencio]: Der fünfte Tag unseres Aufenthaltes führte uns also geradewegs ins Touristengetümmel am Pike Place Market. Der Weg dahin führte direkt unter der Strecke der Monorail hindurch, und dieser Anblick mußte natürlich nur für euch auf Sensor gebannt werden. Bitteschön:

Gleich daneben stand ein Hotel, das uns sehr schwer an ein gewisses Etablissement erinnerte, das im Harlekin-Kampagnenband erwähnt wird, aber leider nicht unter dieser Adresse. Wir standen hier nämlich am Olive Way Ecke 5th Avenue und nicht Pike St/ 6th Ave. Ja, die Rede ist vom Laubenstein Plaza.

Andererseits ist dieses Gebäude auch nicht nur 15 Stockwerke hoch, aber wer wird denn pingelig sein.

[Goronagee]: Jaja, und die Farben stimmten nicht. Aber es handelte sich um ein Hotel und an der angegebenen Adresse fand sich kein Gebäude, das auch nur annähernd an eine Seegurke erinnerte.

[Silencio]: Kurz nachdem also das Hotel für das Foto posiert hatte, kam die Monorail auch noch vorbeigetuckert, und daher gibts hier eine Aufnahme von außen:

[Goronagee]: Und jeder SL denkt mal kurz über die verschiedenen Modifikatoren nach, denen ein Spielerchar bei einem Sprung aus/von der fahrenden Monrail ausgesetzt ist.

[Silencio]: Aber wir wollten ja eigentlich hierhin:

Ja ja ja… Touristenfalle. Schon klar. Trotzdem wollten wir hierher und stöbern. Es gab auch schöne Sachen. Ich zum Beispiel hab jetzt ein Originalabzeichen der Tie Fighter First Squadron. 🙂

[Goronagee]: Und „the team“ kam nicht umhin, seine mühsam angesparten Creds für LoL- und Overwatch-Devotionalien auszugeben. Es gab aber durchaus auch sehenswerte Dinge, so wie diesen als Straßenkünstler getarnten Waldgeist/Ent/Groot.

[Silencio]: Das nächste Bild is ein wenig … üüääähhh … ich zumindest war nicht vorbereitet, Herr G. wußte aber schon, was uns erwartet: Kaugummis.

Und Kaugummis (an der Wand gegenüber):

Eine Wand voller von Reisenden aus aller Welt durchgekauter und dann rangeschmierter Kaugummis. Eine Touristenattraktion. Nuja.

[Goronagee]: Ich erinnere in diesem Zusammenhang daran, daß Silencio am Ende eines jeden Runs feststellt, daß beim nächsten dringend mehr „Beinarbeit“ erforderlich ist. Hätte er sich ausreichend auf unseren Trip vorbereitet….naja…was soll ich sagen…

[Silencio]: Zurück aus der Touri-Hölle streiften wir noch ein wenig durch die Gegend, diesmal etwas weg von den Hochhäusern Downtowns. Leider half das nichts gegen das ständige Steigungstraining (ist das deine „Beinarbeit“?):

Auch hier wirkt das Bild ziemlich verharmlosend. An „mal eben zur nächsten Ecke rennen“ war hier tatsächlich nicht zu denken.

Ein Anblick, der bei uns in Germanien alarmierend wirkt (die nordamerikanischen Eichhörnchen gelten ja in Europa als invasive Art mit Verdrängungspotential bezüglich der heimischen Fauna), ist hier nur putzig. Ein (hier) einheimisches Noch-nicht-Critter-Tier mit Vorliebe für Nüsse:

Und dann noch eine kleine Sensation: ein Park. Also… okay, ein Park ist jetzt normalerweise nicht soooo sensationell. Aber ich lege ein Beweisfoto vor. Ein Foto vom Park. Vom ganzen Park. Staunet:

Das ist der Plymouth Pillars Park (kann man bei goo.gl suchen). Der gesamte Park. Hier der wichtige Teil:

Dieser Park ist geschlossen nach 22:00 Uhr. Der hat nicht mal ein Tor. Muaha.

[Goronagee]: Eine unserer meiner wichtigsten Erkenntnisse ist also die: Zwei Bäume und eine Bank sind ein Park. Ein Park ist öffentliches Gelände. Auf öffentlichem Gelände ist rauchen und Alkohol verboten!
Ich glaub, ich setz mich mal an den Urbanhafen und denk bei ’nem Bier und ’ner Ziggi drüber nach… ;-p

[Silencio]: Also ich seh auf dem Schild kein Zigarettenverbot. Du? Alkohol (anerkannterweise ein Suchtstoff) ist ja explizit erwähnt, aber Tabak…

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